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Eiablage Mitte Mai fängt dass Weibchen an 2-3 Tage hintereinander aufgeregt durch das Gehege zu laufen. Meist wird in dieser Zeit auch die Nahrungsaufnahme verringert oder eingestellt.
Unerfahrene Weibchen fangen jetzt an auf dem aus einem Sand- Erdegemisch aufgeschütteten und nach Süden ausgerichteten Legehügel „Probegrabungen“ anzulegen.
Meine Zucht Weibchen sind bereits ziemlich routiniert und unaufgeregt und graben ein Loch, meist an der selben Stelle wie im Vorjahr, in dass dann auch die Eier abgelegt werden. Die Schildkröte stemmt sich mit den Vorderbeinen im Sand ab und fängt dann mit den Hinterbeinen an durch kreisförmiges Scharren eine Eigrube auszuheben. Dabei prüft sie vor Abschluss ihrer Arbeit mit den Hinterbeinen ob dass Loch schon groß genug für die Anzahl der zu erwartenden Eier ist. Noch nie habe ich hierbei erlebt dass ein Tier sich dabei verschätzt hat und die Eier hinterher nicht alle in die Nistgrube passten. Ist dass Nest groß genug legt dass Tier die Hinterbeine an den Rand der „Grube“ und fängt an die Eier aus der Kloake zu pressen. Nach jedem Ei dass in dass Loch fällt hält sie inne um es vorsichtig mit den Hinterbeinen so zurechtzurücken dass Platz für dass nächste ist. Nachdem das letzte Ei gelegt und positioniert ist schaufelt dass Tier die Grube mit den Hinterbeinen wieder zu. Sie verteilt den Aushub sehr großflächig und beschreibt dabei mit den Hinterbeinen einen 140° Winkel. Die Arbeit ist getan und die Junge Mutter stakselt hochbeinig und vor Erschöpfung ziemlich wackelig davon.
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